Wir über uns

Die Young Alliance Against Multiple System Atrophy, kurz  YAMSA, wurde von  12 Studierenden auf einer Sommerakademie der Studienstiftung des deutschen Volkes 2016 gegründet (ältestes und größtes Begabtenförderungswerk der Bundesrepublik Deutschland). Unsere Gruppe arbeitet interdisziplinär - wir vereinen verschiedene Studienfächer: mehrheitlich Medizin, aber auch Psychologie, Biomedizin, Chemie und Bioentrepreneurship.

Seit Ende November 2018 sind wir ein gemeinnützig anerkannter, eingetragener Verein mit Sitz in Kaufbeuren. In  der MSA-Forschung sehen wir großes Potential: es handelt sich um eine in der Forschung und öffentlichen Wahrnehmung weniger beachtete Modellerkrankung für andere alpha-Synucleinopathien.

UNSERE ZIELE

MITGLIEDER DES VEREINS

UNSERE MENTOREN

BERATEND

UNSERE BETEILIGTEN ÄRZTE

  • die Durchführung multizentrischer Forschungsprojekte zu MSA
  • die Förderung der Forschung an MSA
  • die Förderung der Öffentlichkeitsarbeit zur Aufklärung über MSA (z.B. Informationen auf unserer Homepage)
  • die Förderung der Erstellung einer Kartei von deutschsprachigen MSA-Patienten, die Interesse haben an Studien teilzunehmen
  • die Förderung der Vernetzung von Wissenschaftlern (insbesondere von Nachwuchsforschern) zu MSA untereinander
  • die Förderung der Bildung einer Vereinigung deutschsprachiger Patienten mit MSA
  • die Förderung von wissenschaftlichem Austausch und der Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Fachgesellschaften gleicher, verwandter oder anderer medizinischer Disziplinen

 

Unterstützt werden wir dabei von unseren Mentoren Herrn Prof. Dr. Armin Giese, Herrn Priv.-Doz. Dr. Johannes Levin und Herrn Prof Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel, ausgewiesene Experten im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen.

Unsere Vereinssatzung (Stand 29.10.2018):

Unsere Mitglieder- und Beitragsordnung (Stand 29.10.2018):

Tabea Barthel studiert seit 2012 Medizin an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena mit einem Auslandspraktikum in Frankreich. Sie hat im Mai 2017 ihre Promotion im Rahmen eines Stipendiums des Interdisziplinären Zentrums für klinische Forschung in Jena über pontentielle Ansätze zur Inhibition von Interleukin-Signalwegen bei Asthma Bronchiale abgeschlossen.  Seit 2014 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Ihre Freizeit widmet sie vor allem sportlichen Aktivitäten, wie Wandern, Paddeln und Langstreckenschwimmen.

Tabea Barthel

Alexander Bernhardt (Präsident)

Alexander Bernhardt studiert seit dem Wintersemester 2012/2013 Medizin in Heidelberg, mit einem Auslandsaufenthalt an der University of Oxford 2017.  Seit 2016 promoviert er in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Christel Herold-Mende im Bereich der Immunologie von Glioblastomen. Sein Studium wird seit 2013 durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.  In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich Klavier, insbesondere Werke von Beethoven, Rachmaninoff und Chopin, und liebt es, ausgedehnte Wanderungen und Radtouren zu unternehmen.

Lioba Kahmann

Lioba  Kahmann studierte  Molekulare Biomedizin an der Universität Bonn (Bachelor of Applied Science) und absolvierte anschließend den Masterstudiengang Bioentrepreneurship am Karolinska Institutet in Stockholm, Schweden. Aktuell arbeitet sie als Produkt Manager bei  HAEMATO MED GmbH. Sie ist Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Emre Kocakavuk

Emre Kocakavuk studiert an der Medizinischen Fakultät Essen seit dem Wintersemester 2013/2014 mit klinischen Auslands-aufenthalten in Edinburgh, UK und in Istanbul, Türkei. Seit 2016 promoviert er am Institut für Neuropathologie unter der Betreuung von Prof. Dr. Keyvani im Bereich der Alzheimer-Forschung. Sein Studium wird seit 2016 durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. In der Freizeit spielt er gerne Gitarre und erkundet neue Länder und Kulturen.

Eliana Nachman

Marc Oeller hat sein Chemiestudium an der Universität Bonn mit dem Master of Science abgeschlossen. Bereits im Studium hat er Forschungsprojekte im Bereich der theoretischen und Bio-Chemie abgeschlossen, wo er  sich mit der Löslichkeit und Fehlfaltung von Proteinen bei neurodegenerativen Erkrankungen beschäftigte. Zurzeit promoviert er an der University of Cambridge am "Chemistry of Health Department".

Marc Oeller

Eliana  Nachman hat an der Julius-Maximilians Universität Würzburg Biologie studiert (Bachelor of Science) und wechselte für ihren Master in Molecular  Biosciences mit dem Hauptfach  Neurowissenschaften nach Heidelberg.  Aktuell promoviert Sie am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg  zu molekularen Mechanismen von Proteinfaltung - und aggregation bei  neurodegenerativen Errkankungen.  Sie ist Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Kevin Peikert studierte an der Technischen Universität in Dresden Medizin. In seiner Doktorarbeit untersuchte er die Morphologie und Funktion von Muskelspindeln sowie Normvarianten der Muskulatur des Beckenbodens. Zurzeit ist er als Assistenzarzt in der Neurologie des Universitätsklinikums in Dresden tätig. Außerdem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe von Prof. Dr. Dr. Andreas Hermann (Bereich Neurodegeneration) mit einem Schwerpunkt auf Chorea und Neuroakanthozytose-Syndrome.  Er ist Alumnus der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Esther und Silvius Dornier Stiftung. Derzeit wird er vom Else-Kröner-Forschungskolleg Dresden gefördert.

Dr. med. Kevin Peikert

Malte Roderigo

Malte Roderigo studiert seit 2013 Medizin in Münster. Im Rahmen seiner Promotion im Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse bei Prof. Dr. Markus Junghöfer forscht er mittels magnetenzephalographischer Messverfahren (MEG) zum Einfluss von Hirnstimulationsverfahren auf die Emotionsregulation bei Depressionen. Hierbei wurde er durch das Medizinerkolleg der medizinischen Fakultät Münster gefördert. Seit 2014 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Andreas Roßmann hat 2018 sein Medizinstudium an der Technischen Universität München abgeschlossen. Für seine Doktorarbeit untersucht er die Vorteile von hybrider PET/MRT-Bildgebung bei Brustkrebs. In seinem Studium wurde er seit 2012 von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.  Er liebt es, neue Länder zu erkunden - insbesondere von Südamerika und Ecuador ist er sehr angetan.

Andreas Roßmann (Vizepräsident)

Jeremy Schmidt

Jeremy Schmidt studiert seit Oktober 2013 Humanmedizin an der Universität Heidelberg, mit einem Auslandssemester an der Medizinischen Universität Wien. Aktuell promoviert er in der Pädiatrie zu Abstoßungsreaktionen bei pädiatrischen Nierentransplantatempfängern. Außerdem engagiert er sich in der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, in dem er zunächst zwei Jahre das Projekt "Aufklärung Organspende" leitete, und nun als Bundeskoordinator für Medizinische Ausbildung tätig ist. In seiner Freizeit spielt und schaut er sehr gerne Fußball, auch wenn der Hamburger SV nun in der zweiten Liga spielt

Isabel Weigelt (Schatzmeisterin)

Isabel Weigelt studiert seit 2013 Medizin in Leipzig, mit einem Auslandsaufenthalt in der Schweiz 2018. Seit 2015 promoviert sie im Bereich der Hirnforschung zur Quantifizierung und zellulären Organisation von Eisen in der Substantia Nigra bei Patienten mit M. Parkinson und gesunden Kontrollen. Dafür war sie von 2016-2017 Promotionsstipendiatin der Medizinischen Fakultät Leipzig. Seit 2013 ist  sie außerdem  Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Ihre Freizeit verbringt Sie mit Klavier spielen und Langstreckenlauf. Außerdem singt sie in einem Kammerchor.

Professor Dr. Armin Giese

Aggregation solcher Proteine mit exzellenten pharmakologischen Eigenschaften in verschiedensten Tiermodellen neurodegenerativer Erkrankungen zu identifizieren. 2013 gründete er die MODAG GmbH mit, um die klinische Entwicklung dieser Wirkstoffe voranzutreiben, die auch gegen M. Parkinson und MSA eingesetzt werden könnten.

Herr Professor Dr. Armin Giese ist seit 2008 ordentlicher Professor für Neuropathologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er forscht dort an den molekularen Grundlagen der Proteinaggregation bei neurodegenerativen Erkrankungen. Ihm ist es gelungen, neue Inhibitoren für die

Priv.-Doz. Dr. Johannes Levin

erstmals das Wirkprinzip der Hemmung pathologischer Proteinaggregation bei der MSA eingesetzt werden, um den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen. Bereits im Rahmen seiner Doktorarbeit hat er die krankheitsassoziierte Aggregation und Fehlfaltung von Proteinen am Beispiel des Prionproteins in der Arbeitsgruppe von Professor Armin Giese untersucht.

Herr Priv.-Doz. Dr. Levin arbeitet seit 2006 am Klinikum der Universität München in der Neurologischen Klinik. Er ist federführend an einer Therapiestudie zur Wirksamkeit von dem natürlich in grünem Tee enthaltenen Wirkstoff Epigallocatechin-3-gallat (EGCG) bei MSA beteiligt (PROMESA Studie). Damit soll



Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel

Herr Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel war von 1996 bis 2014 ärztlicher Direktor der neurologischen Universitätsklinik in Marburg, von 2007 bis 2011 Präsident der Deutschen Parkinsongesellschaft und von 2011-2012 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Zu seinen besonderen Leistungen für die Forschungsinfrastruktur im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen zählen unter anderem:

Gründung des Deutschen Kompetenznetzwerks Parkinson (1999), der Deutschen Parkinson Studiengruppe (2003), der Deutschen Hirnbank für Neurodegenerative Erkrankungen in München (1994) und die Initiierung des Hertie-Instituts für Hirnforschung in Tübingen. Herr Prof. Oertel bekleidet seit 2014 eine Hertie-Senior-Forschungsprofessur an der Universität Marburg.

Professor Dr. med. Joseph Claßen

Herr Professor Dr. med. Joseph Claßen ist Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Leipzig und unterstützt dort unser Projekt.

Herr Dr. Jost-Julian Rumpf arbeitet als Oberarzt an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Leipzig und unterstützt dort unser Projekt.

Dr. med. Jost-Julian Rumpf

Dr. Florin Gandor

Dr. Florin Gandor studierte Medizin an der Humboldt-Universität/Charité Berlin und promovierte in der Experimentellen Neurologie über Neuroprotektion bei zerebraler Ischämie. Nach klinischer Tätigkeit am Unfallkrankenhaus Berlin wechselte er als Research Fellow an das St. Vincent’s Hospital in Sydney, Australien und begann dort seine Spezialisierung im Feld der Bewegungsstörungen. 

Er arbeitet seit 2011 am Neurologischen Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen/Parkinson in Beelitz-Heilstätten und koordiniert dort die klinischen Studienaktivitäten. Dr. Gandor hat mehrere klinische Studien bei atypischen Parkinson-Erkrankungen selbst initiiert und erforscht momentan u.a. laryngopharyngeale Auffälligkeiten bei diesen Erkrankungen. Zudem übt er eine Lehrtätigkeit an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg aus.

Priv.-Doz. Dr. Markus Weiler

Herr Priv.-Doz. Dr. Markus Weiler ist Oberarzt an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg und unterstützt dort unser Projekt.

Dr. Heike Jacobi

Frau Dr. Heike Jacobi arbeitet als Fachärztin für Neurologie an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg und unterstützt dort unser Projekt.

Professor Dr. Tobias Warnecke

Herr Professor Dr. Tobias Warnecke ist Oberarzt an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster und Leiter des Bereichs für Parkinson-Syndrome und andere Bewegungsstörungen. Er und sein Team unterstützen die Projekte der YAMSA am Standort Münster.

Lea Wilhelm

M.Sc. Lea Wilhelm hat an der Freien Universität Berlin Psychologie studiert. Aktuell ist sie in Ihrer Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin im Kombinationsmasterstudium Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin. Sie unterstützt die YAMSA wissenschaftlich beratend mit besonderem Schwerpunkt auf die aktuelle Studie

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